Burnout – die neue Volkskrankheit

Die Betriebskrankenkassen kamen im „Gesundheitsatlas 2015 – Blickpunkt Psyche“ zum Ergebnis, dass die psychischen Erkrankungen wie Burnout und Depression stark im Vormarsch sind und erheblich an den krankheitsbedingten Fehltagen der Versicherten beteiligt sind. Die Arbeitgeberverbände sind alarmiert und befürchten Ausfälle in Milliardenhöhe. Ihre Sorge ist berechtigt, denn aufgrund des psychosomatischen Ursprungs der Erkrankung, kann man die Beschwerden nämlich auch nicht „einfach wegoperieren oder wegspritzen“.

Ähnlich wie bei einem schweren Unfall, dauert es für einen Betroffenen im besten Fall Monate, im schlechtesten Fall Jahre bis man wieder arbeitstauglich und belastbar ist. Manche Burnouts sind so schwerwiegend, dass ein Wiedereinstieg überhaupt nicht mehr möglich ist – dann bleibt nur die Frührente.

Dabei werden die Patienten immer jünger! Abgesehen von der  gesundheitlichen und finanziellen Belastung des Betroffenen wächst somit der Burnout zu einem gesamtgesellschaftlichen Problem heran, das nicht nur am Wohlstand unserer Unternehmen und an unserem Kassensystem rüttelt, sondern letztlich auch den ohnehin schon durch den demografischen Wandel gefährdeten Generationenvertrag bedroht.

 

 

Stress als Hauptursache

Das Hauptproblem ist in Fachkreisen längst bekannt: Stress!
Stress ist überhaupt der „Krankheitserreger“ Nummer 1. Die Genforschung, besonders die Epigenetik hat in diesem Bereich bahnbrechende Erkenntnisse gebracht. Immer mehr Wissenschaftler und Ärzte erkennen das und fordern uns deshalb zum Stressabbau auf. Aber Appelle allein genügen nicht! Das beobachten wir doch seit Jahrzehnten: beim Rauchen, beim übermäßigen Essen, beim Alkoholkonsum, beim Zuckerverbrauch. Wir alle wissen, dass das krank macht – haben es oft genug gehört und gelesen. Wir wissen auch, dass sich fast alle Deutschen viel zu wenig bewegen. Das steigert die verheerende Wirkung unseres ungesunden Lebensstils auf ein Vielfaches. Dass Stress krank macht ist auch seit Jahrzehnten bekannt, doch neu ist die enorme Dimension die psychische Erkrankungen inzwischen einnehmen. Trotzdem machen die meisten weiter wie bisher bis – ja bis es eben „kracht“! Im Rücken, im Herzen, in den Beinen, im Kopf…..

 

 

„Die Angst vor dem Absturz gibt die Kraft die selbst auferlegten Fesseln des alten Denkens zu sprengen! „

 

 

 

Ich frage mich schon lange und immer wieder, warum fruchten all die Appelle nicht? Warum steigt die Zahl der Tablettensüchtigen unaufhörlich, warum gibt es so viele Millionen(!) Alkoholabhängige in Deutschland? Warum steigen die psychischen Krankheiten jetzt so drastisch an?

Ich habe keine einfachen Antworten gefunden und schon gar keine einfachen Lösungen. Es ist alles sehr komplex und einzelne Aktionen, Personen oder Institutionen können das nicht lösen. Die ganze Gesellschaft muss sich bereit machen, neu zu denken und gemeinsam den großen Strukturwandel zu vollziehen. Denn es warten noch viel größere Veränderungen die durch Internet und Globalisierung auf uns zukommen werden.

 

 

Der Schlüssel liegt in der Mitte

Obwohl ich keine Lösung habe bin ich trotzdem optimistisch. Warum? Weil ich eine Vision habe. Weil ich glaube, dass jeder Einzelne seinen kleinen Schritt tun kann. Dann bewegt sich auch das Große. Die Zahl derer die ihr Bewußtsein erweitern und ihr Leben in die Hand nehmen wird immer größer. Nicht im Kampf gegen etwas, sondern in Liebe und Kooperation liegt unsere Zukunft.

Ich habe die Vision, dass wir als individuelle Menschen wieder lernen in Kontakt mit uns selbst zu kommen. Wir sollen uns selbst erkennen und uns wirklich annehmen so wie wir sind und uns schließlich selbst lieben lernen. In der Taoistischen Philosophie nennt man das „seine Mitte finden“. Gelingt uns das, werden im gleichen Maße Wut und Hass und Neid und Missgunst verschwinden. Menschen die immer ihrer Mitte sind können praktisch auch nicht mehr krank werden.

Um seine eigene Mitte zu finden braucht man sich heutzutage weder einer Religionsgemeinschaft anschließen, noch in einen Aschram ziehen oder sich beim Psychiater auf die Couch legen. Es gibt heute ein riesiges Angebot von verschiedenen Methoden, Techniken und Schulen, die sich alle dem Ziel verschrieben haben den modernen Menschen wieder ins Gleichgewicht zu bringen und einen Ausgleich zu Hetze und Stress in der Arbeit zu schaffen.

Ich stand selbst vor ein paar Jahren kurz vor dem Burnout. Ich hatte schon verschiedene heftige Symptome. Durch eine Radiosendung über Burnout wurde mir schlagartig bewusst: Ich muss da raus bevor es zu spät ist! Durch glückliche Zufälle kam ich auf den für mich optimalen Weg und konnte mich durch ein Selbsterfahrungsseminar und Therapeutensitzungen aus der Abwärtsspirale befreien. Dadurch wurde mir auch bewußt, dass ich meinen Beruf  wechseln werde aber hatte keine Ahnung was ich machen könnte. Erst nach 2 Jahren begegnete mir – wieder zufällig – das Taoistische Gesichterlesen. Dabei lernte ich u. A., dass Charaktereigenschaften, Talente und das Schicksal eines Menschen im Gesicht ablesbar sind. In einem ersten zweitägigen Seminar fiel mir vieles wie Schuppen von den Augen. Ich hatte mein wahres Selbst gefunden! Der neue Beruf kam hinterher.

Am Anfang dieses Beitrags schrieb ich Stress sei das Hauptproblem. Sehen wir uns die verschiedenen Ursachen an, die landläufig genannt werden, dann ist oft die Rede von „permanenter Überforderung“. Diese entsteht wenn man glaubt Dinge tun oder können zu müssen, die man objektiv betrachtet gar nicht kann, oder nicht so gut kann wie es andere  von einem verlangen. Man verliert seine Mitte aus den Augen – Stress ist die Folge.

Hat ein Mensch in seinen jungen Jahren immer wieder die Erfahrung machen müssen, dass er abgelehnt wird, dass er nicht gut ist so wie er ist, wird er kein Selbstwertgefühl aufbauen können, sich klein und schwach und ungeliebt fühlen und wahrscheinlich sein Leben lang darunter leiden. Oder er entwickelt Strategien, um seinem Umfeld zu genügen. Er wird sich anders geben, als er wirklich ist, bis er schließlich selbst glaubt, dass er so ist wie er sich gibt. Auf diese Weise leben Menschen ein Leben das gar nicht ihrem wahren Wesen entspricht. Das ist auf Dauer sehr anstrengend. Es fühlt sich an wie ein Leben in permanentem Gegenwind. Irgendwann später im Leben ist dann die eigene Kraft verbraucht, die Lebensbatterie leer. Wenn dann auch noch die Rahmenbedingungen härter werden ist der Weg in die Midlife Crisis  vorgezeichnet. Burnout ist dann die verschärfte und gefährlichste Form dieser Krise.

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„Gegen seine Natur zu leben heißt ständig im Gegenwind leben“

 

Wo Taoistisches Gesichterlesen helfen kann

Als Gesichterleser mache ich immer wieder die Erfahrung, dass es Menschen gibt, die gar nicht wissen wollen was in ihrem Inneren, ihrem Unterbewusstsein los ist. So groß ist die Angst, dass sie dort auf etwas Unangenehmes stoßen. Ich frage mich, ob diese Menschen jemals ein erfülltes Leben werden führen können, wenn sie schon vor sich selbst Angst haben? Der Verstand sagt: Mir gehts doch nicht schlecht! Wer weiß, welche schlafenden Hunde da im Inneren geweckt werden? Doch bei einer Krise liegt genau hier die Chance. Die Angst vor dem Absturz, vor totalem Kontrollverlust und Depression gibt einem die Kraft, die selbst auferlegten Fesseln des alten Denkens zu sprengen! Mensch, erkenne dich selbst und nimm dein Leben in die Hand!
Die Krise ist die größte Chance für einen Neuanfang!

Das Taoistische Gesichterlesen ist wie ein Schlüssel zum wahren Selbst. Ich nenne das lieber die Seele. Gerade bei Menschen, die in psychischen und spirituellen Themen unerfahrenen sind oder Angst vor „Psychokram“ haben kann diese Methode wie ein Türöffner zur Seele fungieren. Die Scheu der Menschen zum Psychiater oder Psychotherapeuten zu gehen ist immer noch sehr groß, weil sie es als Schande ansehen „im Oberstübchen nicht ganz richtig zu sein“. In einer Gesichtlesung bei mir kommen diese Menschen sich selbst näher, brauchen dazu aber keinen Seelenstriptease zu machen. Dabei werden Lösungen für akute Fragestellungen gefunden. Noch mehr an Klarheit und Selbsterkenntnis kann man durch einen 2-Tage-Intensiv-Workshop gewinnen. Das ist die ideale Ergänzung zu Selbsterfahrungsseminaren und Therapien durch erfahrene Therapeuten. Das Gesichterlesen ist als Vorsorgemaßnahme zu verstehen um einen drohenden Burnout frühzeitig zu erkennen, dem Klienten Orientierung zu geben, sowie Hinweise auf  wirksame Therapien zu geben. Als Expertenmitglied des Burnout Netzwerks, habe ich Vermittlungsmöglichkeiten zu zahlreichen Therapeuten und Kliniken, die akute Fälle von Burnout behandeln. Danach macht ein Gesichterlesen Seminar umso mehr Sinn im Rahmen der Nachsorge die passende Lebensvision zu finden um Freude und Zuversicht zu stärken und damit den Gesundungsprozess zu stabilisieren.

Wenn sie neugierig geworden sind und wissen wollen wie das Taoistische Gesichterlesen funktioniert, dann besuchen sie doch einen meiner Informationsvorträge oder Seminare. Die nächsten Veranstaltungen finden in Regensburg und Landsberg statt, jetzt im September und Oktober.